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meine Ankunft oder der australische Winter

Aussie ! Aussie ! Aussie !

Was soll das bedeuten?

Das ist wohl der allgemeine Schlachtruf der Australier.
hört sich an wie Zicke, zacke, zicke, zacke, hoi, hoi, hoi" und erinnert demnach wieder an einen Trinkspruch, was es wahrscheinlich auch ist.

Great Ocean Road

Schon mal nicht schlecht für das erste Foto, oder?

Leider war ich noch darauf eingestellt, in der nördlichen Hemisphäre herumzulaufen...
Für alle, denen der Monitor zu schwer ist, es handelt sich hierbei um die 12 Apostel. Wir waren mit einer kleinen Gruppe internationaler Studenten 2 Tage lang auf der "Great Ocean Road" unterwegs, von der aus man diese und ähnlich gute Ausblicke auf die Südküste Australiens hat.

Hier ein Panoramafoto einiger weiterer Apostel. Sollen ja eigentlich 12 sein, aber die Erosion macht diese Wallfahrtstätte mit der Zeit wahrscheinlich etwas unglaubwürdig.

Ist das nicht unheimlich? Noch am selben Abend entstand diese authentische Nachbildung des Abendmahls. Sieht unser Fahrer nicht aus wie Jesus? Zusammen mit mir (ich habe fotographiert) waren wir übrigens wirklich 13 Leute.

 

Wir sind die Nacht über im "Bimbi"-Park geblieben, wo wir dann auch zum ersten Mal einen waschechten Koala (waschecht im Sinne von: 30°Grad und kein Schleudern) gesehen haben ! Er versteckt sich übrigens ein bisschen hinter einem Ast.

Dann waren da noch die Kängaruhs. Ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass ich die ersten dieser Sorte auf einem Golfplatz sehen würde. In diesem Fall waren es gut 4 Dutzend, deren Aufgabe es war, das Grün kurz zu halten!

Kängaruhs in Motion

 
Golfer und Kängaruhs in friedlicher Koexistenz

Wir haben dann noch kurz vor Geelong eine ganze Menge heimischer Surfer gesehen. Sogar im tiefsten Winter paddelt dieses Lebewesen studenlang Richtung offenes Meer, nur um dann von einer Welle ans Land gespült zu werden. Es ist auf diese Weise nur bei der Nahrungssuche der Haie hilfreich. (Bells Beach, Torquay)

Unileben

Das ist das einzige Foto, mit dem weder ich, noch andere Austauschstudenten Probleme kriegen ...
Das Motto dieses Abends war "cross-dressing".
Etwas normaler ging es da schon beim Cocktailabend unserer Unit zu. Zumindest zu Beginn des Abends. Am Ende haben wir alles in Klopapier eingewickelt! :-)

 

Noch ein paar Bilder vom australischen "Winter" in Geelong

Blick aus meiner Bude


Geelong Waterfront

Blick auf den Segelhafen

Zur Abwechslung haben wir mal unseren Mitbewohner Chris in Klopapier eingewickelt!        
sehr schade!

Melbourne

Alle reden am Wochenende von Melbourne. Natürlich hat diese Metropole nachts mehr zu bieten als die zwei! Clubs in Geelong. Ich liess dann auch nicht viel Zeit verstreichen, die Stadt auch mal im Tageslicht zu sehen. Fragt man allerdings die Leute, was man in Melbourne gesehen haben muss, herrscht erstmal Ratlosigkeit...

im "Crown Casino" (ich weiss nicht, wie der Mann rechts unten ins Bild gekommen ist!)

Melbourne ist ohne Frage eine schöne Stadt, es fehlt nur DIE grosse Sehenswürdigkeit. Ich war zum Beispiel im Crown Casino (li.), im Zoo (re.) und am St. Kilda Beach. Zoo
  Hier strömen im Sommer die Melbourner in Massen. Im Moment ist das Wasser noch etwas kalt und es ist sehr windig (siehe festgezurrte Palmen)  
Yarra-River und Skyline von Melbourne    

Under Down Under    

September 2001.

In Geelong sind wir gerade mitten im Frühling. Was passiert, wenn man einen Bustrip nach Tasmanien macht? Man darf die warmen Klamotten wieder rausholen.


Der aufmerksame Geograph fragt jetzt natürlich: Bustrip nach Tasmanien, wie geht das denn? Wir sind mit dem Bus zum Melbourner Hafen gefahren und dort mitsamt Bus an Bord der "Spirit of Tasmania" gegangen. Nach 12stündiger Überfahrt sind wir in Devonport angekommen. Ich hatte wirklich Angst, daß wir mit unserer Riesenfähre nicht in den kleinen Hafen reinpassen würden.

Der Bus hat uns dann in den nächsten 7 Tagen fast komplett in jede Richtung der Insel gefahren. Es war ein bisschen wie eine typische Bustour: aussteigen, Fotos machen, einsteigen. Wenn wir mal ein bisschen mehr Zeit hatten, wie z.B. der 1stündige Aufstieg auf den Mt.Wellington, dann regnete es unaufhörlich (re.) und wir waren alle wieder froh, auf unseren nassen Klamotten im Bus zu sitzen.


Hobart

Cradle Mt.

Tasmanien ist auf jeden Fall Natur pur und wir hatten auch viel Spaß daran, jeden Abend in einem anderen Caravanpark zu übernachten.

Außerdem interessant: Unsere Gruppe bestand aus 17 verschiedenen Nationalitäten! Amerika, Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Holland, Hong Kong, Indien, Indonesien, Kanada, Malaysia, Nepal, Norwegen, Schweden, Singapur, Syrien !
An einem Abend haben wir "Prost!" in allen Sprachen geübt! Das hat nicht nur lange gedauert, sondern auch viel Bier gefordert... :-)


 

Kleine Landebahn auf dem Cradle Mountain. Dieser Campingplatz war aber auch wirklich etwas abseits. (35 km zum nächsten Supermarkt)

tasmanische Teufel

  ... noch mehr Fotos !!

 

Stand: 04.10.2001